Ein großer Wurf

»Lakonisch, pointiert, mit Informationen gesättigt, endlich mal ein Buch aus dem Wuppertal Institut, das in der Tradition des Zukunftsfähigen Deutschland I+II steht!
Ich gratuliere dem Autor. Nach der Lektüre behaupte ich: Michael Kopatz hat mit der Ökoroutine ins Schwarze getroffen«

 

Ein neuer Weg

»Das Verdienst des Sozialwissenschaftlers ist es aber, in seinem Buch »Ökoroutine« einen neuen Weg aufzuzeigen, wie der Wandel trotz der Widerstände von Verbrauchern und Unternehmen klappen kann.«

 

Motivierend und faktenreich

»Ökoroutine ist hoch aktuell, politisch, motivierend und zugleich faktenreich und dennoch gut zu lesen. Obwohl ich dachte mich im Themenfeld "Öko"gut auszukennen, habe ich noch viel gelernt und eine ganze Reihe guter Anregungen bekommen«

 

Lösungen

»Kopatz ist es gelungen, ein verständliches Buch über ein komplexes Thema zu verfassen. Dabei konzentriert er sich auf die Lösung der Probleme, statt die x-te Erklärung des Klimawandels zu liefern.«

 

Spannend und inspirierend

»Mit wachsender Begeisterung habe ich »Ökoroutine« durchgearbeitet. Das Buch war so spannend und inspirierend, dass ich es nicht beim Querlesen belassen konnte. Was ich besonders bestechend finde, ist die m.E. äußerst gelungene Verbindung zwischen dem nötigen »Klein-Klein« und großen (»visionären«) Linien. Wenn ich vor meinem geistigen Auge all die Mosaiksteine für eine Ökoroutine unter dem Konstruktionsprinzip »Ökoroutine ist überall konsequent zu Routine geworden« zusammensetze, entsteht doch ein spannendes Gesellschaftsbild! Auch die Verbindung von ökologischen und sozialen Herausforderungen in »Ökoroutine« finde ich sehr bestechend. Das Buch bietet etliche spannende Anknüpfungspunkte.«

 

Das Erforderliche zur Routine machen

»Mit dem vorliegenden Buch gelingt es Michael Kopatz einen Meilenstein zu setzen, für die so zentrale Aufgabe einen grundlegenden Systemwechsel  herbeizuführen.«

 

Frischer Wind...

»Das Buch Ökoroutine bringt frischen Wind in eine alte Debatte: Wie kriegen wir es denn hin, dass wirklich die Menschen ihr Verhalten ändern? Der Autor präsentiert verschiedene Ideen, wie in kleinen Schritten das umweltfreundliche Verhalten der Standard werden könnte. Ich war manchmal verblüfft über Beispiele, die zeigen, wo in den letzten Jahren schon positive Veränderungen ohne großes Aufhebens bewirkt wurden. Außerdem werden auch viele Beispiele aufgezeigt, die gute Argumente liefern, dass wir mitnichten in einer Welt leben, in der gutinformierte Verbraucher ganz frei entscheiden. Im Gegenteil: Subventionen und Gesetze steuern teilweise stark in Richtung Klimawandel.  Das Buch liefert gute Argumente gegen die Befürchtung, dass Umweltschützer uns übertrieben reglementieren wollen. Der Autor macht deutlich, dass es um die Standards geht, die wir ohnehin haben. Diese müssen durch sanft gleitende Anpassungen in Richtung Klimaschutz gedreht werden, statt in die entgegengesetzte Richtung zu leiten.
Es tut gut, dass hier einmal viele Lösungsansätze präsentiert werden, während sonst die Bücher oft in der Analyse der Probleme stecken bleiben. Und der knackige Stil macht das Sachbuch wirklich erfrischend und leicht lesbar, ohne auf seriöse Fakten zu verzichten.«

 

Energieberatung fällt leichter

»Herzlichen Dank für das Buch! Die zentrale Überlegung, dass allgemeine vorgegebene Standards und Regeln einerseits effektiv für die Umsetzung von Veränderungen sind, andererseits aber auch entlastend wirken, ist mir durch meine Arbeit als Energieberater schon seit langem vertraut. Während meiner Anfangszeit in den 1990er Jahren die Beratungsgespräche zu einem Gutteil um die Frage kreisten, warum es überhaupt sinnvoll sei, Niedrigenergiehaus-Standard zu bauen, dicker zu dämmen als durch WSchV vorgeschrieben oder einen Brennwertkessel zu wählen etc., und warum man sich das - obwohl freiwillig - leisten sollte, änderte sich dies nach Einführung der entsprechender Standards oder als die Brennwertkessel ins Standardangebot der Hersteller und Installateure Einzug hielten, deutlich. Sowohl für für meine Kunden als auch für mich vereinfachte sich vieles. Nun wurden Fragen der Motivation weniger wichtig. Es ging mehr nach dem Motto: Wir müssen das ja sowieso machen, also lasst es uns richtig gut machen«

 

So könnte der Umbau gelingen!

»Mit diesem Buch hat der Autor klar aufgezeigt, was uns Menschen daran hindert, die oftmals guten Vorsätze in Bezug auf ein verantwortlichen Umgang mit der Natur, dessen Teil wir sind , in die Tat umzusetzen. Allerdings hört es hier nicht mit der Problembeschreibung auf. Michael Kopatz liefert. Das Buch liest sich flüssig und verständlich und hält eine gute Balance zwischen schmerzhaften Forderungen und ermunternden Beispielen und Lösungswegen. Beim dem Thema ist das ja nicht ganz selbstverständlich und war für meine Leseerfahrung entscheidend. Immer, wenn ich dachte, jetzt wird es zu radikal oder naiv, kommt das Buch mit vorstellbaren Auswegen daher. Für jemanden, der sich noch nicht so sehr mit dem Thema beschäftigt hat, ist das Buch sogar eine Eier legende Wollmilchsau, da es beinahe jedes Gebiet von gesellschaftlicher Relevanz berührt und man gestählt durch diese Lektüre, keine Angst vor der Diskussion mit dem nächsten Jungliberalen haben muss.
Denn das ein "Weiter so" nicht geben darf, darüber sind sich ja alle einig. Es will nur keiner alleine voran gehen. Und hier setzt die Ökoroutine auf einen langsamen aber konsequenten Umbau der Gesellschaft durch kontinuierliche Anhebung von Umweltstandards oder aber auch Begrenzung von Strassenausbau oder Flugverkehr. Obwohl die Welt, wie der Autor sie sich "enkeltauglich" vorstellt, sich tatsächlich radikal von unserer heutigen Lebensweise unterscheidet, soll der Weg dorthin für alle Mitglieder der Gesellschaft gangbar sein. Ein bisschen Zuckerbrot und Peitsche.
Ideologische, radikale Forderungen gerade in der heutigen hypernervösen Zeit bringen uns nicht weiter. Bücher wie diese hier schon.
Wer dieses Buch gelesen hat, kann nicht mehr behaupten, von nichts gewußt zu haben. «

 

Ökologisch korrekt wird zur Routine
»Routinen erleichtern das Leben, sie wirken als gesellschaftliche Standards. Beim individuellen ökologischen Handeln sind inzwischen viele Dinge selbstverständlich, die früher keine Rolle spielten. Doch es gibt eklatante Lücken im kollektiven ressourcenleichten Leben – und Wege, sie zu schließen.«

 

 

Der mündige Verbraucher allein wird es nicht richten

»Ohne das Setzen von absoluten Grenzen und Standards durch die Politik werden wir die Wende zu einer nachhaltigeren Gesellschaft nicht hinbekommen. Technische Innovationen und individuelle Lebensstile alleine reichen nicht. Ein ganzheitlicher Ansatz von Michael Kopatz, der inspiriert und ermutigt. Ein radikales Buch mit vielen konkreten Verbesserungsvorschläge, das die Debatte substanziell weiterbringt.«